Ausbildungsmöglichkeiten

Begleithundeausbildung

Die Begleithundeprüfung ist die Grundvoraussetzung für die sportliche Karriere von Hunden.

Hierfür ist ein Mindestalter von 15 Monaten erforderlich.

Der Hundeführer muss vor dem praktischen Teil eine Theorieprüfung abgeben, welche die Themen Gesundheit, Anatomie, Haltung, Ausbildung des Hundes und Verhalten im Alltag beinhaltet.

Die Begleithundeprüfung ist in 3 Sparten aufgeteilt:

  • die Unbefangenheitsprobe
  • die Unterordnung
  • der Verkehrsteil

Die Unbefangenheitsprobe beinhaltet die Kontrolle des Chips oder der Tätowiernummer des Tieres. Hierbei muss das Tier sich dem Richter unbefangen, sicher und neutral gegenüber zeigen.

Die Unterordnung findet auf dem Übungsplatz statt und fordert verschiedenene Übungen, wie z. B . die Leinenführigkeit, die Freifolge, das Ablegen unter Ablenkung und das Heranrufen.

Beim Verkehrsteil wird überprüft, wie der Hund sich gegenüber Radfahrern, Joggern, Autos, Kinderwagen o.ä. verhält. Er sollte sich hier neutral und sicher zeigen. Zusätzlich wird überprüft, wie der Hund sich, angebunden, anderen Hunden gegenüber zeigt.

Wenn das Mensch-Hund-Team in allen 3 Teilen besteht, darf es an Turnieren und weiteren Prüfungen der verschiedenen Hundesportarten teilnehmen.

Fährtenhund Ausbildung

Was für manche wie ein gemächlicher Zeitvertreib auf umgepflügten Äckern aussieht, ist in Wirklichkeit ein spannender Sport. Bei der Fährtenarbeit können Hunde Fähigkeiten unter Beweis stellen, die erstaunlich sind.

Die Hundeführerin Bernadette Frömling ist hoch konzentriert. Dasselbe gilt für den Deutschen Schäferhund Ferry von der Osterwiese, der darauf wartet, loslegen zu können. Vor den beiden: ein Acker, auf dem es eine Fährte gibt. Die wurde Stunden zuvor, von einem anderen Fährtenexperten, gelegt.


Ein Schild mit der Startnummer, kennzeichnet die Startlinie. Endlich gibt die Hundeführerin das Kommando zum Loslegen. Der Schäferhund zögert keine Sekunde. Schon schnobert seine dunkle Nase im Ackerboden. Der kräftige Rüde wird schneller, um sich dann plötzlich hinzulegen. Er hat einen der Gegenstände gefunden, die entlang der Fährte abgelegt wurden.


Die Anzahl der Gegenstände steigt mit dem Schwierigkeitsgrad der Fährtenhundprüfung (FH). Während bei der FH 1 nur vier Gegenstände aufgespürt werden müssen, sind es bei der FH 2 ganze sieben Gegenstände, die der Hund auf dem Weg zum Ziel anzeigen muss. Bei dieser Arbeit orientiert sich der Hund an Bodenverletzungen und Bodenverdichtungen, die durch Trittsiegel (Fußspuren) des Fährtenlegers entstehen. Solch eine Spur zu finden ist für den Hund anspruchsvoll.


Die Faszination Fährtenarbeit greift um sich. Immer mehr Hundehalter interessieren sich dafür und wollen die Leistungen ihres Hundes sogar wettbewerbsmäßig unter Beweis stellen. Dazu gibt es beim VDH eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Fährtenarbeit wird in allen Gebrauchshundsportverbänden angeboten. Sie ist sogar ein fester Bestandteil der Prüfung für Gebrauchshunde (IPO). Einsteiger beginnen mit der ersten Prüfungsstufe, bei der eine 300 Schritt lange Fährte und zwei Gegenstände auf Hund und Hundeführer warten. Hier darf die Fährte sogar noch selbst gelegt werden. Danach erhöht sich die Strecke bis auf 400 Meter und bei der dritten Prüfungsstufe müssen 600 Schritt bewältigt und drei Gegenstände aufgespürt werden. Danach folgen verschiedenen Fährtenhundprüfungen. Nun stehen Strecken bis zu 1800 Schritt, Geländewechsel, Straßenüberquerungen, bis zu sieben Gegenstände und weitere Schwierigkeiten auf dem Programm. Und wer dann endgültig nicht mehr von der Fährtenarbeit lassen kann, qualifiziert sich womöglich für die Deutschen Meisterschaften und vielleicht noch für die FCI-Weltmeisterschaft.

Mantrailing

Mantrailing (engl. man ‚Mensch‘ und trail ‚verfolgen‘) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde genutzt.

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

Mantrailer können nicht nur auf Spuren von Fußgängern eingesetzt werden, selbst die relative Abgeschlossenheit eines fahrenden Autos verhindert nicht, dass die Personen verfolgbare Spuren hinterlassen. Mantrailer können, im Unterschied zu Fährtenhunden, auch in Gebäuden und auf bebauten Flächen eingesetzt werden. 
(Quelle Wikipedia)

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